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Das Therapieverfahren

„Hilf mir, es selbst zu tun.“

Diesem Grundsatz folgt der personzentrierte Ansatz. Die Erfahrung und die Psychotherapieforschung lehren: Wir können darauf vertrauen, dass jeder seinen Lösungsweg in sich trägt und ihn alleine finden kann. In der Gesprächstherapie finden Sie Bedingungen vor, die Sie Ihren eigenen Weg finden lassen.

Dabei verzichten wir auf Werturteile und Diagnosen. Wenn man den medizinischen Blickwinkel einnimmt, kann man dennoch sagen, dass die personzentrierte Gesprächspsychotherapie nach Carl R. Rogers nachweislich eine hohe Indikationsbreite aufweist, die alle psychischen Störungen von Depression, bipolaren und manischen Störungen, Persönlichkeitsstörungen, Somatisierungs- und Somatoforme Störungen (Psychosomatik) sowie Ängste und Zwänge umfasst. Lebenskrisen durch Trauer oder Trennung vom Partner würde ein Psychiater bei den Anpassungs- oder Belastungsreaktion einordnen – auch hier hilft die personzentrierte Gesprächspsychotherapie.

Der personzentrierte Ansatz verzichtet auf aufdeckende Analyse (keine Psychoanalyse) auf das Einüben von Verhalten (keine Verhaltenstherapie) und alle mystischen Rituale (keine Esoterik).

Therapeutisch wirksam ist in der Gesprächspsychotherapie das Erleben, vom Therapeuten verstanden zu werden, der Sie wertschätzend annimmt, der keine Ratschläge erteilt, der sich bemüht, zu verstehen, wie Ihnen zumute ist – und der dabei ganz er selbst ist, ohne einen Therapeuten bloß „darzustellen“. Wenn Sie Näheres über das Therapieverfahren lesen möchten, finden Sie dies im Internet als personzentrierte Therapie, die in dieser Form vom Psychotherapieforscher Carl Ransom Rogers zunächst unter dem Namen „klienten-zentrierte Therapie“ entwickelt und beschrieben wurde.